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Führung auf dem Gelände der HERBERGEplus

„Die meisten Lüneburger verbinden mit den Gebäuden hinter den Mauern Am Benedikt noch die Geschichten der alten Kettenstrafanstalt. Und auch eine Obdachlosenunterkunft scheint ein trauriger und dunkler Ort zu sein – oder doch nicht? Wir wollen die Mauer in unseren Köpfen einmal überwinden und schauen, wie es wirklich ist.“ – Mit diesen Worten lud Magdalena Deutschmann vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt  in der Veranstaltungsreihe „Stadtgeschichten“ zu einer Führung auf dem Gelände der HERBERGEplus. ein.

Der Einladung sind 20 Teilnehmende gefolgt, vor Ort fanden sich am 26.6. trotz großer Hitze noch 14 Interessierte ein. In rund zwei Stunden erfuhren die Teilnehmenden, in welchen Hilfefeldern der Träger Lebensraum Diakonie in Lüneburg tätig ist und welche Einrichtungen zum Verein dazugehören. Schwerpunkt des Austausch war aber das Thema Wohnungslosenhilfe, in deren Rahmen Thorben Peters als Leiter der HERBERGEplus. von der täglichen Arbeit berichtete.  Die Besuchenden  erfuhren, dass die HERBERGEplus.  eine moderne, diakonische Einrichtung ist. „Sie ist ein Ort, an dem Wohnungslose willkommen sind. Ihre Unterbringung geht über das bloße Bereitstellen einer Schlafstelle hinaus. Man ist bemüht, eine Perspektive für jeden Einzelnen zu finden und bei der Integration in die Stadtgesellschaft zu helfen“, so die Einschätzung der ALA- Verantwortlichen. „Die neu geschaffenen 36 Wohneinheiten mit eigener Küche und Bad sind hier ein wichtiger Schritt.“

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