St. Nicolai gut vernetzt
Schon am Gründonnerstag ist es soweit: St. Nicolai in Lüneburg kann nach einer 14 Monate dauernden Schließung wieder öffnen. Die Bauschäden sind zwar noch nicht behoben, aber ein oberhalb der Säulen gespanntes Netz macht die Nutzung der Kirche wieder möglich. Das muss gefeiert werden: Bereits am Ostersamstag, 4.4., 17 Uhr wird Messias, Teil II zu hören sein. Am Ostermontag lädt die Gemeinde zum feierlichen Eröffnungsgottesdienst um 11 Uhr.
Zum Hintergrund: St. Nicolai ist die kleinste der drei historischen Innenstadtkirchen in der Hansestadt Lüneburg. Mit dem Bau des Gotteshauses wurde ab dem Jahr 1406 begonnen. Bauschäden, Mängel im Fundament und ein Blitzschlag waren auch in der Vergangenheit schon Grund dafür einen Bauverein zur Erhaltung der St. Nicolaikirche zu gründen. Auch heute ist die Kirche in Gefahr. Risse im Sternengewölbe führen dazu, dass das Gotteshaus vorübergehend geschlossen bleiben musste, weil herabfallende Gewölbebruchstücke nicht ausgeschlossen werden konnten. Gespannte Netze unter der Gewölbedecke des Kirchenraums werden nun zunächst Schutz bieten. Ein weiterer Schritt wird dann die umfassende Sanierung der ganzen Kirche sein.