Community Organizing Lüneburg

„Wir geben Geflüchteten und MigrantInnen eine Stimme.“

Ankommen, mitmachen, dazugehören: Unter diesem Motto geben wir geflüchteten Menschen und MigrantInnen aus Hansestadt und Landkreis Lüneburg eine Stimme. Unsere Methode? Das sogenannte Community Organizing aus den USA. Wir unterstützen die Geflüchteten und MigrantInnen beim Aufbau einer Selbstorganisation und eines zweckgebundenen Netzwerks.

Saul Alinsky hat es erfunden

Begründer der Methode des Community Organizing ist Saul Alinsky (1909-1972), ein demokratischer Bürgerrechtler aus den USA. Vereinfacht lässt sich Community Organizing als aktivierende Beziehungsarbeit zum Aufbau von Bürgerorganisationen bezeichnen.

Ziel des Community Organizing ist es, BürgerInnen zusammenzubringen, damit diese für ihre eigenen Interessen eintreten und eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen durchsetzen.

Wie Community Organizing funktioniert

Community Organizing beinhaltet einen Vier-Schritte-Prozess. Schritt eins ist das Zuhören und die Problemanalyse. Darauf folgt Schritt zwei: die Recherche in Form von Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen. Im dritten Schritt geht es darum, das Problem zu lösen, sei es in Form von Selbsthilfe oder durch das Arbeiten mit Regierung, Verwaltung, Schulsystem et cetera. Vierter und letzter Schritt soll sein, eine Organisation aufzubauen – dafür braucht es Mitarbeiter, Geld und Struktur.